SA Economy News Archive - IBN Business & Immigration Solutions Cape Town

Präsident Zuma und der Krisenstatus der Nation

„Wir müssen das Land weiterhin als bevorzugtes Investitionsziel vermarkten.“ In seiner Rede zur Lage der Nation 2016 gab Präsident Zuma nicht nur einen Überblick über die Maßnahmen seiner Regierung in der jüngeren Vergangenheit, sondern stellte auch seinen Plan vor, wie er Südafrika den Weg zurück zu wirtschaftlichem Wachstum in der Zukunft zu eben gedenkt. Insoweit hat die Rede auch für ausländischen Investoren und Facharbeitskräfte eine wichtige Bedeutung, die nicht zu unterschätzen ist.

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„Sofern zwischen uns irgendwelche Meinungsverschiedenheiten oder Probleme bestehen, sollten wir diese lösen, bevor sie eskalieren.“

Die Ansprache war gleichwohl von einem Tumult begleitet, als diese von Mitgliedern der EFF und anderer Oppositionsparteien mehrfach durch Zwischenrufe unterbrochen werden musste und kulminierte letztlich darin, dass mehrere oppositionelle Abgeordnete das Parlament unter lautstarkem Protest verließen.

Grund hierfür ist, dass Zuma sich einer Reihe von Anschuldigungen ausgesetzt sieht, von denen einige sogar noch aus der Zeit vor seiner Amtsübernahme im Jahr 2009 herrühren. Read more

New Development Bank (NDB) – BRICS Bank

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Bei einem Treffen am 21. Juli 2015 in Shanghai gründeten Vertreter der weltweit größten Schwellenländer die New Development Bank, NDB, auch bekannt als die BRICS Bank.

Die NDB ist die zweite von zwei Policy Banks, die von China stark unterstützt wird und eine Alternative zu den bestehenden Institutionen, wie die Weltbank, darstellen soll.

Die NDB oder BRICS Bank folgte der nur kurze Zeit zuvor gegründeten und ebenfalls von China geleiteten Asian Investment Infrastructure Bank (AIIB). Die neue Bank dient der Finanzierung von Infrastruktur und Entwicklungsprojekten in den BRICS Ländern – Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika. Read more

Südafrikanische Restaurants übernehmen England

Immer mehr südafrikanische Restaurants versuchen ihr Glück in internationalen Märkten, vor allem in London, wo das „kosmopolitische Kaleidoskop“ Konzept und die extrem unterschiedliche Restaurantszene Kunden aus aller Welt anzieht, laut CNN.

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„Die Hauptstraßen wirken wie eine Weltreise der Küchen und es fügen sich immer mehr afrikanische Restaurants dazu”, sagte CNN in einem Statement.

Washington Kapapiro, Vorstandsmitglied der Association for African Owned Enterprises glaubt an die Idee von erfolgreichen afrikanischen Essensmarken in England:

Für mich ist der Wachstum des so genannten afrikanischen Essen das Interessanteste. Leute fangen an sich mit dieser Marke zu identifizieren.“

Mit dieser Marke eröffnen sich Möglichkeiten für Ketten, in andere Kontinente zu expandieren und London gilt als eine Goldgrube. Read more

Mediclinic SA erwirbt 8,6 Mrd. Rand in Anteilen an der UK healthcare group

Letze Woche gaben der private Gesundheitskonzern Mediclinic und die Investment Holding Remgro die Übernahme von 29,9% der Anteile des englischen Konzerns Spire Healthcare für £431,7 Mio. (8,33 Mrd. Rand).

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Mediclinic und Remgro haben in einem Vertrag festgehalten, dass Remgro 119.923.335 Spire Healthcare Anteilsshares von einem verwalteten Fonds der europäischen Private Equity Firma Cinven erwirbt.

Die Anteile werden zu einem Preis von £3,60 pro share, in Summe zu £431,7 Mio., gekauft und eröffnen Spire Healthcare eine meine Möglichkeiten.

Im Gegenzug kommt Mediclinic in den Besitz der Spire Healthcare Holding von Remgro für den Preis von 8,6 Mrd. Rand, dem Wert des Kaufpreises und der Transaktion.

Als einer der größten privaten Krankenhausanbieter in Großbritannien, besitzt Spire Healthcare 39 Krankenhäuser und 13 Kliniken in England, Wales und Schottland. Das Unternehmen, das von einem starken und extrem erfahrenen Management Team geleitet wird, bietet eine Reihe von integrierten chirurgischen, medizinischen und diagnostischen Services.

Danie Meintjies, CEO von Mediclinic, sagte, dass sie die Möglichkeiten identifiziert haben, eine Holding mit Spire Healthcare einzugehen und diese jetzt durch Remgos Behilfe erreicht werden konnten.

„Wir investieren in einen wachsenden entwickelten Markt während wir in attraktive neue Länder mit starken Währungen diversifizieren.“

Remgro hält derzeit 41,3% an Mediclinic und hat sich dazu verpflichtet, alle Rechte zu verfolgen und stimmte der vorgeschlagenen Kapitalerhöhung von Mediclinic zu,

CEO Jannie Durand sagte, Remgro „ist erfreut“ Mediclinic bei der Holding Akquisition von Spire Healthcare zu unterstützen.

„Bei der Verschmelzung der Kräfte könnten wir schnell im Interesse der Anteilseigner handeln, auf Seiten von Remgro und Mediclinic.“, sagte Durand.

Mediclinic und Remgro haben bestätigt, dass sie derzeit keine Intention haben, Spire Healthcare im Ganzen zu veräußern.

Bitte kontaktieren Sie uns wenn Sie jegliche Fragen zur Immigration & Visum, Geschäftsgründung, Grundstückskauf und Investment haben.

by Kyle

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Goldman Sachs „zuversichtlich“ über Südafrikas Zukunft

Bei seinem letzten Besuch in Südafrika sagte der Präsidenten Herr Lloyd Blankfein von Goldman Sachs, einer internationalen Investmentbank, dass er „allgemein zuversichtlich“ über Südafrika und seinen „hoch riskanten Markt“ gestimmt ist.

Herr Lloyd Blankfein, der zuletzt vor 20 Jahren im Land war, sprach bei einer Forumsdiskussion im Gordon Institute of Business Science (GIBS) in Johannesburg.

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Lloyd Blankfein picture source: CNN

„Die Probleme der aktuellen Situation in Südafrika, haben Menschen überall auf der Welt auch.“, sagte er mit Hinblick auf Arbeitsplatzschaffung und Vermögensverteilung in den USA als Beispiel.

„Jedes Wirtschaftssystem muss Wohlstand schaffen und diesen verteilen. In Südafrika gab es 1994 die Vermögensanordnung neu zu verteilen, aber nicht so, dass die Vermögenserzeuger im ersten Schritt so gierig waren, dass Sie keine fairere Verteilung zuließ.“ Read more

Xenophobie – Angriffe auf Ausländer – wieder einmal

Wenn sich die Bilder wiederholen, wenn Ausländer in Südafrika mit Leib und Leben und Eigentum bedroht werden, kann eine führende Einwanderungsberatung wie IBN Business & Immigration Solutions nicht schweigend zusehen. Wir verurteilen die Brutalität, aber auch die Hilflosigkeit der Regierung auf das schärfste.

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IBN betreut normalerweise kaum Ayslbewerber oder politischen Flüchtlinge. Unser Fokus ist eher auf Arbeits- und Investoren-Visas. Aber jeder von uns erlebt die Realität, in Restaurants, bei Handwerkern, bei Haushaltshilfen sogar bei den „Car Guards“ treffen wir auf eine bunte Mischung von Menschen aus den verschiedensten Afrikanischen Ländern. Wir sind täglich mit Ihnen verbunden und fühlen mit ihnen. Inzwischen haben sich auch diverse pakistanische und chinesische Bürger eingefunden. Viele fallen uns auf, weil sie entweder freundliche Dienstleistungen erbringen oder unternehmerisch fleißig sind. Auch sind sie oft besser gebildet und daher oft erfolgreicher als Südafrikaner. Und genau da scheint der Kern des Problems zu entstehen: Neid. Read more

Neuer Einfuhrhafen in Kapstadt eröffnet

Durch die Eröffnung des neuen Einfuhrhafens in Kapstadt ist eine neue Dimension der effizienten Steuerung von Südafrikas Grenzkontrollen erreicht. Am Freitag, den 2. Mai 2014 verkündete Innenminister Naledi Pandor, vor vielen Vertretern der Industrie, stolz die Aufnahme des Tagesgeschäfts. Durch die Modernisierung können größere Frachter schneller abgearbeitet werden, da alle benötigten Dienstleistungen für die Einfuhr von Gütern und Personen direkt am Hafen vorhanden sind. So müssen Frachter nicht mehr einen zeitintensiven und kräftezehrenden Kontrollprozess durchlaufen.

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Der neue Einfuhrhafen wurde gegründet, um gegen Bedrohungen aus dem Import von Gütern und Personen vorzugehen und um den Handelsbetrieb der maritimen Industrie zu optimieren. Das neue Kontrollverfahren vereint Ministerien, Landesbehörden einschließlich Einwanderungs-, Zoll- und Gesundheitsbehörde unter einem Dach. Das bedeutet, dass alle relevanten staatlichen Dienstleistungen mit Bezug auf die maritime Beförderung von Menschen und Gütern in einem Gebäude, in direkter Hafennähe, konzentriert sind. Ein erster Schritt hin zu einer nahtlosen, modernisierten Steuerung der südafrikanischen Grenzpolitik. Read more

Stellenbosch – könnte Innovationshauptstadt werden, um die Ungleichheit zu reduzieren.

Die 50 Kilometer von Kapstadt entfernte Stadt Stellenbosch liegt mitten im Weinanbaugebiet und ist ein bekanntes Touristenziel. Mit ihren vielen Weinfarmen im Umland wird Stellenbosch auch als das Weinparadies bezeichnet. Derzeit geben Pläne Anlass zur Hoffnung, dass Stellenbosch zur Innovationshauptstadt Südafrikas erkoren wird. Dies könnte die Probleme der Stadt, wie Arbeitslosigkeit, Wohnungsmangel und andere soziale Probleme, wie Drogen und Kriminalität nachhaltig vermindern.

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Soziologe und Wissenschaftler Prof. Joachim Ewert geht davon aus, dass die in Stellenbosch herrschende Ungleichheit größer sei, als in den meisten Städten mit gleicher Größe. Auch Stellenboschs Bürgermeister Conrad Sidego ist der Meinung, dass es einen dringenden Bedarf an sozialer Innovation gebe, da die Schere zwischen Arm und Reich in Stellenbosch in ganz Südafrika am weitesten auseinandergehe. Diese extreme Ungleichheit sei auf den hohen Prozentsatz reicher Einwohner, wie Unternehmenseigner und prominente Privatpersonen, welche die hohe Lebensqualität in Stellenbosch schätzen, zurückzuführen. Read more

Eine düstere Offenbarung: Die Zukunft des südafrikanischen Rand

Die Aussichten für die südafrikanische Währung, den südafrikanischen Rand (folgend Rand) werden von Ökonomen unterschiedlich beurteilt.

Während einige eine Erholung des Wertes des Rand erwarten, sind andere der Ansicht, dass mittelfristig, mindestens aber für die nächsten fünf Jahre, keine Erholung zu erwarten ist.

Eine positive Folge der anhaltenden Schwäche des Randes und der damit verbundenen sinkenden Preise für südafrikanische Produkte im Ausland, ist freilich eine Belebung des südafrikanischen Exportgeschäftes. Ob dies die negativen Folgen, in erster Linie die Inflation und die damit verbundene Schwächung der Binnennachfrage und des Binnenmarktes ausgleichen kann bleibt allerdings fraglich.

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Die derzeitige Situation des Rand

Derzeit hat der Rand einen Umrechnungskurs von circa 14:1 zum Euro und 10:1 zum amerikanischen Dollar.

So ungünstig wie diese Situation auch ist, wird erwartet, dass der Wert noch weiter auf 15:1 zum Euro und 11:1 zum USD fällt. Diese Prognose wird von Ökonomen damit begründet, dass mittelfristig keine Faktoren zu erwarten sind, welche dem Rand zu einer Stabilisierung verhelfen könnten.

Anders als etwa in der Türkei, bei dem die Inflation der türkischen Lira mit einem überproportionalem Wirtschaftswachstum einhergeht und damit als „gesunde“ Inflation bezeichnet werden kann, ist dies in Südafrika derzeit nicht der Fall.

Die Bedeutung für südafrikanische Unternehmer und Konsumenten.

Für exportierende Unternehmen bedeutet die Schwächung des Rands eine Belebung des Geschäftes.

Importierende Unternehmen werden dagegen mit Profitabilitätseinbußen zu kämpfen haben, weil sie den durch den schwachen Rand höheren Importpreis nicht vollständig an den Endverbraucher weitergeben können bzw. die Nachfrage nach diesen – nun teureren Gütern- sinken wird. Read more

Südafrikas Partner sollten neuen Wachstums-Kompromiss anstreben um das ökonomische Wachstum anzutreiben

Das “World Economic Forum” zu Afrika fand vom 08.05.-10.05.2013 in Kapstadt statt. Behandelt wurden Themen wie Afrikas globale Partnerschaften, Energie, Infrastruktur, Leadership und die ökonomische Perspektive des Kontinents.

Ein führender Repräsentant des „International Monetary Fund“ (IMF) drängte Südafrikas soziale Partner in Regierung, Arbeit und Wirtschaft einen breiten nationalen Kompromiss anzustreben, um die vorherrschenden strukturellen Hindernisse auf dem Weg zu höherem Wachstum und Beschäftigung zu überwinden.

Bei einer Veranstaltung des „South African Institute of International Affairs“ sagte der erste Abgeordnete MD David Lipton, dass Wachstums-unterstützende externe Faktoren, aber auch hemmende Faktoren in Südafrika existieren. Das Land müsse mehr von sich selbst aus unternehmen, um die selbstgeschaffenen Schranken zu einer schnelleren wirtschaftlichen Entwicklung zu überwinden. Read more